Thermografie macht Temperaturunterschiede an Oberflächen sichtbar. Bei Gebäuden kann sie zusätzliche Hinweise auf Wärmebrücken, auffällige Bauteilbereiche oder bestimmte Feuchtesituationen liefern.
Was ist Gebäudethermografie?
Eine Wärmebildkamera erfasst die von Oberflächen abgegebene Infrarotstrahlung und stellt Temperaturunterschiede bildlich dar. Dadurch werden Bereiche sichtbar, die mit bloßem Auge nicht als Temperaturunterschied erkennbar wären.
Wofür Wärmebilder eingesetzt werden
- Untersuchung möglicher Wärmebrücken
- Vergleich von Oberflächentemperaturen
- Untersuchung auffälliger Fenster- und Bauteilanschlüsse
- Unterstützung bei bestimmten Feuchteuntersuchungen
Welche Bedingungen wichtig sind
Für aussagekräftige Aufnahmen spielen unter anderem Temperaturunterschiede zwischen innen und außen, Sonneneinstrahlung, Wind, Niederschlag und die Beschaffenheit der betrachteten Oberfläche eine Rolle.
Wärmebilder richtig interpretieren
Unterschiedliche Farben auf einem Wärmebild bedeuten nicht automatisch einen Baumangel. Die Darstellung muss immer im Zusammenhang mit Messbereich, Oberfläche, Umgebung und Konstruktion bewertet werden.
Thermografie mit weiteren Untersuchungen kombinieren
Je nach Fragestellung kann die Thermografie mit Feuchte-, Temperatur- oder Raumklimamessungen kombiniert werden. BAUDETEKTIV unterstützt bei technischen Gebäudeuntersuchungen in München und Umgebung.