Holzschutzgutachten – Bahnhof München-Pasing
Die Dachkonstruktionen des Bahnhofsgebäudes München-Pasing und des angrenzenden Würmtaldachs wurden hinsichtlich ihres strukturellen Zustands, ihrer Tragfähigkeit und möglicher Schadstoffbelastungen untersucht. Ziel war eine nachvollziehbare technische Bewertung als Grundlage für weitere Planungs- und Sanierungsentscheidungen.
Neben der visuellen Begutachtung wurden mit dem IML-RESI PD300 insgesamt 238 zerstörungsarme Bohrwiderstandsmessungen durchgeführt. Für schwer erreichbare Bereiche kam eine mobile Hebebühne zum Einsatz. Zusätzlich wurden zehn gezielte Holzproben im Labor auf Holzschutzmittel wie PCP, Lindan und DDT untersucht.
Die Messungen zeigten überwiegend stabile und tragfähige Holzstrukturen. Bei der Laboruntersuchung war insbesondere eine Probe wegen einer relevanten DDT-Belastung gesondert zu bewerten. Für exponierte Holzbereiche sowie weitere auffällige Zonen wurden regelmäßige Kontrollen und geeignete Schutzmaßnahmen empfohlen.